Was und für wen ist Naturheilkunde?

 

Normalerweise konsultiert man einen Mediziner weil man ein Problem hat, z. B. Rückenschmerzen. Es gibt auch (Not-)Fälle in denen es einem so schlecht geht, dass der Mediziner zu einem kommen muss, und nicht umgekehrt. Aber bleiben wir bei dem Thema Rückenschmerzen. In diesem Fall wird der Patient untersucht, eine Diagnose gestellt und die Rückenschmerzen werden dann behandelt. Sicherlich eine sinnvolle Vorgehensweise.

 

In der Naturheilkunde geht man in der Regel anders vor. Hier ist der Fokus nicht bei den Rückenschmerzen, sondern bei dem Patienten, der sie hat. Ein sehr feiner aber wichtiger Unterschied. Die Frage, die sich die Naturheilkunde stellt lautet demnach: Warum hat dieser Patient Rückenschmerzen, oder anders gesagt: Was stimmt bei ihm nicht, weshalb er dieses Symptom entwickelt.

 

Daraus ergibt sich, dass die Auswahl der therapeutischen Mittel so gewählt ist, dass der Organismus des Patienten in die Lage versetzt wird, von alleine zu gesunden. Techniken könnten dann sein: Osteopathie, TCM, TEM, Homöopathie, FDM...

 

 

 

Das bedeutet, dass die Naturheilkunde all jene anspricht, die ein gesundheitliches Problem haben, das durch die Selbstheilungskräfte in den Griff zu bekommen ist. Glücklicherweise sind das die meisten Fälle, die sich medizinische Hilfe holen.